Die meisten wissen nicht, was sie bei der E-Rechnung verlieren.
Nicht den Betrag. Nicht die Positionen.
Sondern die Struktur.
Textzeilen, Gruppenüberschriften, Zwischensummen — alles, was eine Sammelrechnung heute lesbar macht — existiert in einer XRechnung schlicht nicht.
Das XML-Format kennt nur: Artikel. Menge. Preis.
Was beim Empfänger ankommt: Eine Liste von Positionen. Ohne Kontext. Ohne Zuordnung zu Lieferschein, Lieferort oder Projekt.
Gleicher Betrag. Aber die Hälfte der Information ist weg.
Die gute Nachricht: Der Standard hat Referenzfelder dafür: Lieferscheinnummer, Projektreferenz, Lieferadresse, Positionsfreitext.
Die Struktur geht nicht verloren, sie wandert nur in die Position hinein statt zwischen die Zeilen.
Aber die unbequeme Wahrheit: Die meisten ERP-Systeme befüllen diese Felder heute nicht automatisch. SAP Business One zum Beispiel, jedenfalls noch nicht!
Wer jetzt einfach „E-Rechnung aktiviert“ und weitermacht wie bisher, schickt seinem Kunden eine valide XML. Aber eine inhaltsleere.
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